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In der ersten Maiwoche 2012 unternahm ein wagemutiges Team von technischen Tauchern vor der Küste von Cebu, Philippinen, mit Rebreathern 16 Trimix-Tauchgänge zu Tiefen von ca. 90 m (300 Fuß) zu einem Wrack aus dem 2. Weltkrieg von dem angenommen wird, dass es sich um die Kuda Maru handelt.

In der ersten Maiwoche 2012 unternahm ein wagemutiges Team von technischen Tauchern vor der Küste von Cebu, Philippinen, mit Rebreathern 16 Trimix-Tauchgänge zu Tiefen von ca. 90 m (300 Fuß) zu einem Wrack aus dem 2. Weltkrieg von dem angenommen wird, dass es sich um die Kuda Maru handelt.

Die Kuda Maru ist geheimnisumwoben. Aberglaube und Folklore erzählen von japanischen gestohlenen Goldschätzen an Board, die noch heute von den Geistern der japanischen Seeleute, die mit dem Schiff untergingen als es von den amerikanischen Truppen im 2. Weltkrieg versenkt wurde, bewacht werden. Das Ziel der Expedition war es, dieses Wrack eindeutig als die Kuda Maru identifizieren zu können.

„Aufgrund der sehr großen Tiefe und der damit erforderlichen langen Dekozeiten konnten wir nicht länger als 45 Minuten am Grund verweilen“ berichtet Theuns van Niekerk, der Sprecher der Expedition. „Die massiven Ablagerungen auf dem Wrack und 70 Jahre Korrosion machten es unmöglich, jedwede Namensmarkierungen oder ähnliche Hinweise auf dem Schiffsrumpf vorzufinden. Wir haben unzählige HD-Filmaufnahmen des Wracks angefertigt und werden nun damit beginnen, spezielle Merkmale des Wracks mit den Bildern und technischen Zeichnungen der Kuda Maru zu vergleichen, um damit die Identifikation des Wracks anzugehen.“

Mitte der 1990er Jahre kamen drei einheimische Taucher bei dem Versuch, das vermeintliche Gold zu finden, ums Leben. Eine Expedition von Steve Sargison im Jahr 2000 konnte keinerlei Gold im Wrack nachweisen.

Die Expedition wurde unterstützt von Scotty’s Action Sports Network (www.divescotty.com) auf Cebu, Philippinen. Taucher der Expedition waren: Theuns van Niekerk, Scott Livingston, Patrice Laborda, Lou Holder, Damjan Perenic.